|| Montag, 22. Oktober 2012
Camgaroo-Award 2012 - Der "Oscar des Kurzfilms"
Filmprojekt des Gymnasiums Moltkestraße gewinnt internationalen Preis.

Der im Rahmen der Projektwoche am Gymnasium Moltkestraße produzierte Film „Insomnia“ hat den „Camgaroo-Award“ 2012 in der Rubrik Schulprojekte gewonnen. Allen Teilnehmern, ob vor oder hinter der Kamera, einen herzlichen Glückwunsch!

Der „Camgaroo-Award“ ist 2002 von Gabrielle Lechner ins Leben gerufen worden und soll vor allem Jugendliche motivieren, mit dem Medium Kurzfilm zu experimentieren. Der mittlerweile renommierte Preis wird von der Presse auch der „Oscar des Kurzfilms“ genannt und hat überregionale Bedeutung. Vor etwa 800 Gästen aus Film, Fernsehen und Presse wird der Preis bei einer großen Gala kommenden Donnerstag in München im Rahmen der „Münchener Medientage“ verliehen. Die ausgewählten Siegerfilme werden im Fernsehen ausgestrahlt.

Vor allem für Sebastian Koch, der das Drehbuch für die Zombie-Persiflage geschrieben und auch Regie geführt hat, ist die Nominierung eine große Ehre. „Ich habe mich sehr über die Auszeichnung gefreut, allerdings wäre ein solches Ergebnis ohne ein motiviertes Team nicht möglich gewesen. Als Drehbuchautor und Regisseur zu erleben, wie das eigene Projekt langsam Form annimmt, war eine große Freude und hat riesen Spaß gemacht“, so Sebastian Koch in einer ersten Stellungnahme. Sebastian wird mit einer Abordnung des Gymnasiums Moltkestraße zur Verleihung des Preises nach München reisen. Stephan Schemann, der als verantwortlicher Lehrer das Projekt leitete und als Kameramann tätig war, freut sich sehr über die Auszeichnung und rechnet sich Chancen für den Gewinn des Preises aus: „Stilistisch ist unser Film sehr gelungen und muss sich vor den Konkurrenten sicher nicht verstecken. Thematisch sind alle nominierten Filme verschieden. Daraus kann man keine Schlüsse auf unsere Siegchancen ziehen. Wir hoffen natürlich, den Award mit nach Gummersbach zu bringen, allerdings ist die Nominierung schon eine riesige Ehre und eine Belohnung für die vielen Stunden, die die Schüler bis teilweise in die tiefe Nacht hinein investiert haben.“