Zum Konzept des Jugendamtes gehören sog. Stadtteilkonferenzen, in denen alle Institutionen, Vereine, Schulen, Kindergärten, Jugendverbände, die Politik und das Jugendamt zusammen kommen, um Probleme, die auftauchen, zu analysieren und durch gemeinsame Projekte abzubauen.

Seit Anfang 1999 gibt es auch eine Innenstadt-Konferenz - Treffpunkt ist das   Jugendzentrum in der Fröbelstraße, das nach nach jahrelangem Ringen endlich - nach der Gründung des Vereins zur Förderung des Jugendzentrums Innenstadt e.V. und der Schaffung eines eigenen Jugendamtes - eingerichtet werden konnte. Im Mai 1998 wurde die Einweihung gefeiert.

Alle gesellschaftlichen Gruppierungen der Innenstadt-Stadtteile sind aufgerufen, sich in der Stadtteilkonferenz einzubringen. Mitglieder sind zum Beispiel: Vereine, Jugendverbände, Politik, Institutionen wie z.B. die Schulen, die Kindergärten, die Kirchen, die Polizei, das Jugendamt sowie Bürgerinnen und Bürger, die sich für ihren Stadtteil interessieren.

Aus der Stadtteilkonferenz heraus bilden sich auch Arbeitskreise, die dann an bestimmten Themen arbeiten, wie z.B. der Arbeitskreis "Gewalt", der sich bemüht, gewalttätigen Auseinandersetzungen unter Jugendlichen schon im Vorfeld zu begegnen. Dabei wurde ein Aufkleber entwickelt "Gewalt kann jeden treffen", der im Jugendzentrum erhältlich ist.

 

Der Stadtteilkonferenz stehen 2.000,00 Euro pro Jahr für Projekte im Stadtteil selbstverwaltend zur Verfügung.

Mindestens vier Mal im Jahr findet eine Stadtteilkonferenz statt und zwar an immer wechselnden Tagungsorten. Wo die nächste stattfindet, wird jedoch immer rechtzeitig bekannt gegeben.