Bei mobilen Klimageräten auf Energieeffizienz und Stromverbrauch achten


Ist es draußen heiß, hat der Mensch es innen gerne kühl. Preisgünstig und einfach in der Handhabung sind so genannte „Einkanal-Klimageräte“, bei denen die Abwärme in der Regel über einen Schlauch aus dem Raum befördert wird. Dabei sollte auf den Verbrauch geachtet werden: Ist das Gerät einen Monat täglich vier Stunden im Einsatz, fallen mindestens 30 Euro Stromkosten zusätzlich an. Ebenfalls zu prüfen ist, ob die Kühlleistung des Gerätes für die vorhandene Raumgröße ausreicht. Bei zwei Kilowatt Kühlleistung sollte der Raum nicht größer als 20 Quadratmeter sein. Die Anschaffung eines „mobilen“ Klimagerätes will also aus Kosten-Nutzen-Sicht gut überlegt sein. Einkanal-Klimageräte tragen seit einigen Jahren das bekannte EU-Energielabel. Geräte dieser Art dürfen unterhalb der Energieeffizienzklasse A in der EU seit 2014 nicht mehr verkauft werden.
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Wärmepumpe fest etabliert


Der Anteil der Wärmepumpen im Neubau im Bereich Wohngebäude blieb 2016 deutschlandweit mit 31,8 Prozent gegenüber 2015 (+ 0,4 Prozentpunkte) weitgehend konstant. Dies belegen neueste Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Besonders stark ist die Wärmepumpe im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser (34,0 Prozent). Auch bei Mehrfamilienhäusern (16,0 Prozent) und Nichtwohngebäuden (13,6 Prozent) konnten die Marktanteile gehalten werden. Insgesamt wurden rund 36.500 Neubauten mit Wärmepumpen ausgestattet, etwa 2.000 mehr als im Vorjahr. Weiterlesen

Bürgerenergie.Atlas nach Update wieder online


Ab sofort ist eine überarbeitete und erweiterte Version des Bürgerenergie.Atlas online, der das vielseitige Engagement der Bürgerinnen und Bürger in Sachen erneuerbare Energien darstellt: mit neuem Namen, gespickt mit vielen neuen Projekten und neuem Design sowie einer Kartendarstellung für den schnellen Überblick. Die Leuphana Universität Lüneburg hat die EnergieAgentur.NRW dabei unterstützt, die Suchfunktionen zu verfeinern und weitere Projekte zu recherchieren, die unserem Verständnis von Bürgerenergie entsprechen. Der Bürgerenergie.Atlas mit seinen zahlreichen unterschiedlichen Projekten soll Hilfestellung für neue Initiativen sein und zu neuen Projekten inspirieren. Weiterlesen

Online-Rechner: Wann rechnet sich ein E-Auto?


Verbrauchern fehlte bisher die Möglichkeit, konkret und individuell auszurechnen, welche Vorteile ein Elektrofahrzeug im Vergleich zum konventionellen Pkw hinsichtlich Kosten und Umwelt hat. Jetzt hat das Öko-Institut mit Sitz in Freiburg einen Online-Rechner dafür entwickelt. Der Rechner erlaubt einen Vergleich der Gesamtkosten für private und gewerbliche Nutzer vom Kauf über die Nutzung bis zum Verkauf des Fahrzeugs. Zudem stellt das Online-Tool die CO2-Bilanz von verschiedenen elektrischen und konventionellen Fahrzeugen gegenüber. Der Rechner ermöglicht es, auf Basis von voreingestellten, praxisnahen Werten typische Fahrzeuge einer Klasse zu vergleichen. Darüber hinaus können Nutzer individuelle Anpassungen vornehmen. Weiterlesen

Was ist eigentlich der "Wirkungsgrad"?


Wie viel von der Energie, die man einer Anlage zuführt, kommt am Ende als tatsächlich genutzte Energie wieder heraus? Die Antwort auf diese Frage liefert der Wirkungsgrad. Wer mehr darüber wissen möchte, bitte hier entlang. Weiterlesen

Individueller Fahrplan für die Gebäudesanierung


Schritt für Schritt zum energieeffizienten Haus: Der neue "individuelle Sanierungsfahrplan" erleichtert die Planung von Effizienzmaßnahmen in Wohngebäuden. Energieberater können Eigentümer mit dem softwaregestützten Instrument noch besser beraten. Weiterlesen

Förderung von Mieterstrom auf den Weg gebracht


Das Bundeskabinett hat am 26. April 2017 dem vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten „Entwurf eines Gesetzes zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)“ zugestimmt. „Bisher haben vor allem Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, von Strom aus Photovoltaikanlagen vom Hausdach zu profitieren. Das soll jetzt auch für Mieter möglich sein“, heißt es in einer Erklärung von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Das Gesetz soll voraussichtlich im Sommer 2017 in Kraft treten. Da das Gesetz vorher noch im Bundesrat beraten und dann im Bundestag beschlossen wird, sind gegebenenfalls noch Änderungen zu erwarten. Weiterlesen

Saniertes Siedlungshaus in Aachen spart 90 Prozent Heizwärme


Über mehrere Monate hinweg hat die EnergieAgentur.NRW die Vorzeige-Sanierung eines Aachener Siedlungshauses aus den 1950er-Jahren in ein energieeffizientes „Traumhaus“ verfolgt. Nun wurde es zum Projekt des Monats Mai gekürt und in diesem Zuge auf der Webseite der EnergieAgentur.NRW in einem ausführlichen Artikel nochmal zusammenfassend dargestellt. Auch auf der 21. Internationalen Passivhaustagung in Wien stellte Dr. Bernd Steinmüller zusammen mit dem Büro Rongen Architekten dieses Projekt vor. Das sanierte Siedlungshaus bietet nun zukunftsfähige Behaglichkeit: Die Bewohner genießen mehr Wohnraum und geringere Heizkosten. Der Heizwärmebedarf wurde um etwa 90 Prozent verringert. Weiterlesen

Förderung von Mieterstrom auf den Weg gebracht


Das Bundeskabinett hat am 26. April 2017 dem vom Bundeswirtschaftsministerium vorgelegten „Entwurf eines Gesetzes zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG)“ zugestimmt. „Bisher haben vor allem Eigenheimbesitzer die Möglichkeit, von Strom aus Photovoltaikanlagen vom Hausdach zu profitieren. Das soll jetzt auch für Mieter möglich sein“, heißt es in einer Erklärung von Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries. Das Gesetz soll voraussichtlich im Sommer 2017 in Kraft treten. Da das Gesetz vorher noch im Bundesrat beraten und dann im Bundestag beschlossen wird, sind gegebenenfalls noch Änderungen zu erwarten. Weiterlesen

progres.nrw: Fördergelder jetzt auch für Erdwärmepumpen


Das Land Nordrhein-Westfalen vergibt ab sofort Zuschüsse für den Einsatz von besonders klimafreundlichen Erdwärmepumpen. Für eine 100-Meter-Sonde ist zum Beispiel eine Förderung von 1.000 Euro erhältlich – und zwar zusätzlich zum Marktanreizprogramm (MAP) und dem KfW-Förderprogramm des Bundes. Die Förderung kann mit weiteren Zuschüssen und Krediten zum Beispiel vom Bund kombiniert werden. Die Antragstellung ist sehr unkompliziert, muss aber erfolgen, bevor mit der Modernisierung begonnen wurde. Wer sich für eine Modernisierung seines Heizsystems entscheidet, kann zudem vom Klimaschutzministerium eine Plakette „Energiesparer.NRW" erhalten. Weiterlesen

Mit der Förderung von Mieterstrom beteiligen wir die Mieter an der Energiewende


Mieterstrom aus Photovoltaik-Anlagen wird voraussichtlich noch in diesem Jahr förderfähig. Das Bundeskabinett hat heute einen entsprechenden Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) beschlossen. Weiterlesen