|| Dienstag, 2. Februar 2016
Ein echtes Kleinod feiert Geburtstag
40 Jahre Kreis- und Stadtbücherei

"Unsere Bücherei hat schon Generationen von Menschen Unterhaltung und Bildung geschenkt", sagte Bürgermeister Frank Helmenstein anlässlich der 40-Jahr-Feier der Kreis- und Stadtbücherei Gummersbach und erinnerte sich an seine eigene Schulzeit: "1975 kam ich auf das Gymnasium und war von da an Dauerkunde der Bücherei."
Die Bibliothek sein ein unverzichtbarer Bestandteil des Kulturangebots in Gummersbach, schließlich sei Bildung ein Menschenrecht. Von John F. Kennedy stamme der Satz: "Es gbit nur eins, was auf Dauer teurer ist als Bildung: Keine Bildung."

Die besondere Bedeutung der Kooperation zwischen Oberbergischem Kreis und Stadt Gummersbach hob Landrat Jochen Hagt hervor: "Kreis und Stadt haben schon gemeinsame Projekte gehabt, als noch niemand von interkommunaler Zusammenarbeit sprach."

Dass die Bücherei immer uptodate ist, kommt nicht nur durch die "Onleihe" zum Ausdruck, durch die Nutzer auch E-Books und andere digitale Medien ausleihen können. "Wir investieren auch einen vierstelligen Betrag in die Anschaffung von Medien, die es unseren geflüchteten Mitbürgern erleichtern sollen, die deutsche Sprache zu lernen und sich in unsere Gesellschaft zu integrieren", berichtete der Bürgermeister.

Einig war er sich mit dem Landrat darin, dass die Bibliothek eine gute Zukunft haben werde: "Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes für die Innenstadt loten wir die Möglichkeiten aus, unserer Bücherei ein moderneres, zeitgemäßeres Ambiente zu geben."

Historiker Gerhard Pomykaj referierte im Rahmen der gestrigen Feierstunde zum Thema "Bedeutung der Historischen Bibliothek Oberberg".