Ende 2020 ging ein zusätzliches Angebot für die Dörfer in den Leader-Regionen "Bergisches Wasserland" und "Oberberg: 1000 Dörfer - eine Zukunft" an den Start. Das Ziel des Dorfservices ist es, die Dörfer in einem eigenständig getragenen Entwicklungsprozess zu unterstützen, indem die Eigeninitiative der Menschen vor Ort gefördert und mit den Dorfgemeinschaften Maßnahmen gemeinsam angestoßen werden. Mehr dazu hier auf den Seiten des Oberbergischen Kreises.

Regionalbudget Kleinprojekte, Antragsfrist 09.04.2021

In der LEADER-Region gibt es einen neuen Förderbereich, der auf Kleinprojekte gerichtet ist.
(In der Karte unten sind die Gummersbacher Orte, die zur LEADER-Region gehören, blau markiert.)

Das Regionalbudget Kleinprojekte wird gespeist aus dem GAK-Sonderprogramm (Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz) des Bundes und der Länder.

Folgende Förderbedingungen machen das Programm für kleinere Projekte besonders attraktiv:

  • Der Fördersatz beträgt 80 % der Gesamtkosten, die unter 20.000 Euro liegen müssen.
  • Bei den Projekten muss es sich um eine investive Maßnahme, d.h. eine Anschaffung oder kleinere Baumaßnahme, handeln. Anders als bei der klassischen LEADER-Förderung muss hier kein innovativer Ansatz nachgewiesen werden.
  • Kurze Projektphasen: Antragsfrist: 09.04.2021.
    Bis Mitte November 2021 müssen die Projekte beendet und abgerechnet sein.

Beratung und alle Informationen zur Antragstellung finden Sie unter: www.1000-doerfer.de.

 

9. Projektaufruf bis 11. Sept. 2020; Info-Abend am 31.8.2020 hier mehr

Die LEADER-REGION Oberberg: 1000 Dörfer - eine Zukunft ist eine von 28 LEADER-Regionen in Nordrhein-Westfalen. LEADER ist ein von der EU und dem Land NRW finanziertes Förderprogramm für den ländlichen Raum. Mit dem Programm werden Dörfer unterstützt, die die Entwicklung des dörflichen Lebens selber in die Hand nehmen wollen. Ob Bürgerbus, Mitfahrbänke, rollender Hühnerstall, Dorf-Laden, Dorf-Gästehaus, Dorf-Garten.... es gibt viele Beispiele für das, was im Rahmen von LEADER passieren kann.

Zu dem Gebiet der LEADER-REGION Oberberg: 1000 Dörfer - eine Zukunft gehören die Städte und Kommunen Bergneustadt, Gummersbach (teilweise), Lindlar, Engelskirchen, Wiehl, Reichshof, Nümbrecht, Waldbröl und Morsbach.

In diesem Gebiet können bis 2023 Projekte umgesetzt werden, die helfen

  • die Dörfer als Zukunftsräume zu stärken
  • die Lebensbedingungen in der Region zu verbessern
  • die Vernetzung der Akteure auszubauen.

Die LEADER-REGION Oberberg wird vom Kulturlandschaftverband Oberberg e.V. organisiert. Die Stadt Gummersbach ist Mitglied des Vereins.

Die Mitte des Stadtgebietes  gehört nicht in die Kategorie "Ländlicher Raum". Aber alle Gummersbacher Projekte, die in das Gebiet fallen, das in der Karte blau markiert ist, können von der LEADER-Förderung profitieren.

LEADER-Region Oberberg 1000 Dörfer eine Zukunft, Ausschnitt Gummersbach


Sie sind neugierig geworden und haben Projektideen? Unter www.1000-doerfer.de finden Sie alle Informationen zu dem Programm. Das Team des Kulturlandschaftverband Oberberg e.V. berät Sie gerne auf dem Weg zu einer Förderung.

Die Umbauarbeiten der Mehrzweckhalle Berghausen zum neuen Dorfzentrum Berghausen haben begonnen. Im Juli erfolgte der Spatenstich als offizieller Startschuss der Maßnahme. mit einem Spatenstich im Beisein von Jörg Jansen als Vorsitzenden des VfL Berghausen-Gimborn 1949 e.V. gegeben.

Ziel der Maßnahme ist es, für die Dorfgemeinschaft Berghausen ein öffentlich zugängliches Dorfzentrum in der vorhandenen Mehrzweckhalle als Treffpunkt und Veranstaltungshaus zu schaffen. Hierdurch soll der nachbarschaftliche Zusammenhalt gestärkt und das Dorfleben weiter aktiviert werden. Durch die Schaffung einer barrierefreien Zugänglichkeit und den barrierefreien Umbau der Sanitäranlagen wird es künftig auch mobilitätseingeschränkten Bewohnern ermöglicht, an Dorfveranstaltungen teilzunehmen. Unter www.vflberghausen.de informiert das Dorf über seine Projekte.

Das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW (MHKGB) fördert die Maßnahme über das Förderprogramm „Dorferneuerung 2019“ mit dem Höchstbetrag von 250.000 €. Das Förderprogramm zielt auf die nachhaltige und langfristige Sicherung und Entwicklung der dörflichen bzw. ortsteilspezifischen Siedlungsstruktur als Lebens-, Arbeits-, Erholungs- Kultur- und Naturraum ab. Insbesondere soll über die Förderung das bürgerschaftliche Engagement in den Dörfern unterstützt werden.

Der Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist zu einem  wichtigsten Instrument in der dörflichen Entwicklung geworden und hat sich stetig fortentwickelt. Der Wettbewerb hat das Ziel, die Zukunftsperspektiven im ländlichen Raum zu verbessern und die Lebensqualität zu steigern. Nachhaltige Entwicklungen und das bürgerschaftliche Engagement sind wichtige Elemente. Das Motto „Unser Dorf hat Zukunft“ bedeutet, dass zukunftsfähige Ideen für die soziale, wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Ausrichtung eines Dorfes im Fokus stehen. Es gilt, den Menschen Perspektiven für ein Leben auf dem Lande aufzuzeigen.
Teilnahmeberechtigt bei diesem Wettbewerb sind räumlich geschlossene Ortschaften oder Gemeindeteile mit überwiegend dörflichem Charakter bis zu 3 000 Einwohner.
Es ist dafür nicht erforderlich, dass die Dorfgemeinschaft in einem Verein organisiert ist.

Die Anmeldung zum Kreiswettbewerb erfolgt über die jeweilige Kommune. Bitte sprechen Sie uns an, wir freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Der Wettbewerb wird in drei Stufen durchgeführt: auf Kreis-, Landes- und Bundesebene. Die höchste Prämierung auf Kreis- und Landesebene öffenet den Weg zur Teilnahme in der nächsten Stufe. Die Wettbewerbe werden in aufeinanderfolgenden Jahren durchgeführt. Somit wird der Kreiswettbewerb alle drei Jahr durchgeführt - theoretisch. Pandemiebedingt musst der für das Jahr 2020 vorgesehene Wettbewerb verschoben werden. Mehr dazu unter www.obk.de.

In den vergangenen Jahrzehnten habe die Ortschaften Hülsenbusch, Lieberhausen, Berghausen, Dümmlinghausen, Erbland, Hesselbach, Hömel, Hunstig, Rebbelroth, Bünghausen, Ohmig, Schneppsiefen und Schönenberg regelmäßig den Wettbewerb genutzt, um ihre Stärken herauszuarbeiten und der Jury zu präsentieren. Schon lange geht es dabei nicht mehr um die hübsche Gestaltung des Dorfes. Der Wettbewerb soll Hilfestellung für das Dorf sein, seine Zukunft aktiv mitzubestimmen. Dabei ist die Infrastruktur (Einkaufen, Erreichbarkeit, Treffpunkte) ebenso ein Thema wie der zukunftsgerichtete Umgang mit Landschaft und Natur.
Die Dörfer Lieberhausen und Hülsenbusch konnte auch auf Landes- und Bundesebene hierin überzeugen.

Frau
Ute Sänger

Der Naturpark Bergisches Land führt im Auftrag der Kreise Oberberg, Rhein-Berg und Rhein-Sieg Seminare durch, die den Dorfakteuren das erforderliche Werkzeug für ihre Zukunftsplanungen anhand geben. Erfahrungsaustausch mit anderen Dörfern ist dabei ein wesentlicher Baustein.
Mehr dazu unter www.obk.de.